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Branche — 06

Öffentlicher Sektor und Kommunen

Eine Gemeinde, eine Region oder eine staatliche Einrichtung spricht keine Zielgruppe an, sondern die gesamte Bevölkerung ihres Gebiets. Die Information über eine geänderte Müllabfuhr, eine Straßensperrung oder die Schulanmeldung muss den Rentner ohne Internet genauso sicher erreichen wie die Studentin. Das verändert den Medienmix: Regionalpresse, Radio und Außenwerbung haben hier mehr Gewicht als bei kommerziellen Kampagnen. Zugleich unterliegt der Einkauf dem tschechischen Vergaberecht und muss bis zum letzten ausgestrahlten Spot belegbar sein.

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Was die Branche verlangt

  • Vergabe nach dem tschechischen Vergabegesetz und belegbare Kosten
  • Information aller Altersgruppen, auch von Menschen ohne Internet
  • Reichweite, die auf das Gebiet der Gemeinde oder Region begrenzt ist
  • Im Voraus beschlossene feste Budgets und Termine, die an Ratsbeschlüsse gebunden sind
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Medien danach, wo die Menschen tatsächlich sind

Ältere Einwohner lesen Regional- und Gemeindeblätter und hören regionales Radio. Pendler sehen die Flächen im Nahverkehr und an Haltestellen. Ein jüngeres Publikum erreicht man am besten online – diesen Teil übernimmt die Schwesterfirma OMNIA MEDIA. Eine Informationskampagne, die alle erreichen soll, beruht deshalb auf einer Kombination, nicht auf einem einzelnen Werbeträger.

Regionale Medien haben zudem den Vorteil einer präzisen Abdeckung: Man bezahlt keine Reichweite außerhalb des Gebiets, das die Information betrifft. Bei einer kleineren Gemeinde kann das das Gemeindeblatt, ein Lokalsender und einige Flächen im Zentrum sein; bei einer Region ein Netz regionaler Titel und Radiosender.

Ein großer Teil der Kommunikation des öffentlichen Sektors läuft jedoch nicht über bezahlten Werberaum, sondern über die Redaktionen: Pressemitteilungen zu Ratsbeschlüssen, Antworten auf Journalistenanfragen, Auftritte des Bürgermeisters oder des Kreishauptmanns. Gemeinden und Regionen stehen zudem unter genauer Beobachtung von Medien und Bürgern, und wenn etwas schiefgeht – ein Unfall, eine Sperrung, ein umstrittener Auftrag –, entscheidet eine schnelle und verständliche Reaktion. Deshalb unterstützen wir bei der Pressearbeit und in der Krisenkommunikation und stimmen die bezahlte Kampagne mit beidem ab.

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Ein Auftrag, der standhält

Ein öffentlicher Auftraggeber richtet sich nach dem tschechischen Vergabegesetz, und das Verfahren hängt vom Gegenstand und vom geschätzten Auftragswert ab. Für uns bedeutet das, die Unterlagen vergleichbar aufzubereiten – mit einem klar beschriebenen Mediaplan und einer transparenten Preisstruktur, in der sich der Auftraggeber zurechtfindet.

Mediapläne für öffentliche Kampagnen müssen zudem häufig vom Gemeinderat oder der Gemeindevertretung genehmigt werden. Das berücksichtigen wir im Zeitplan und vereinbaren die Reservierung von Flächen und Werbezeit so, dass der Genehmigungsprozess nicht den Termin kostet.

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Jede Krone belegt

Das Kampagnengeld ist öffentlich und wird von Prüfern, Gemeindevertretern und Bürgern kontrolliert. Eine Kampagnenauswertung mit Nachweis der ausgestrahlten Spots, Belegexemplaren der Anzeigen und Fotodokumentation der plakatierten Flächen ist bei einem öffentlichen Auftraggeber selbstverständlich.

Das Ergebnis ist ein Bericht, der jeder Prüfung standhält und zugleich zeigt, wie die Kampagne die Menschen tatsächlich erreicht hat – die Grundlage dafür, wie man beim nächsten Mal informiert.

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